Karin Müller

karin muellerWie bist Du zum Laufen gekommen?

Ich betrieb als Kind bis ins Jugend-Alter Leichtathletik und trainierte nachher während vielen Jahren den Nachwuchs. Aus beruflichen Gründen musste ich dies jedoch aufgeben, da die Trainings der Kinder schon am späteren Nachmittag stattfanden. Ich wollte aber weiterhin der Leichtathletik und dem Verein treu bleiben und so baute ich ein Lauf-Treff für Erwachsene auf. Da begann auch meine «Läufer-Karriere». Wegen Umzügen leitete ich danach in 3 weiteren Städten Lauf-Gruppen. So richtig das Lauf-Fieber gepackt, hat mich aber wohl vor ungefähr 8 Jahren. Seither kann ich es mir ohne nicht mehr vorstellen.

Was motiviert Dich, die finishers zu trainieren?

Ich suchte schon länger einen Ort, um wieder Lauf-Trainings zu leiten. Ich wurde an die finishers empfohlen und bereits nach dem ersten Schnupper-Training war mir klar, dass ich das machen möchte. Ich traf auf eine tolle, motivierte Gruppe, die mit Freude und Spass dabei war. Da musste ich mir das Angebot, das Donnerstag Training zu übernehmen, nicht 2x überlegen.

Worauf legst Du in Deinen Trainings wert?

Abwechslungsreiche und qualitativ gute Trainings, welches für die Mitglieder einen Mehrwert geben, egal ob Laufanfänger oder Fortgeschrittene.

Welches sind Deine Ziele in diesen Lektionen?

Meine Leidenschaft für das Laufen den Mitgliedern weitergeben. Aber ihnen auch zu zeigen, was alles zu einem guten Lauftraining gehört, eben nicht nur Laufen, sondern auch das Rundherum wie Rumpf-Stabi, Fussgymnastik, Kräftigung, Mobilisation usw. Zusammen mit den Mitgliedern Fortschritte zu machen und ganz wichtig auch zusammen Spass zu haben. Schön wäre, wenn sich aus dem Training Freundschaften entwickeln.

Was erwartest Du von den Teilnehmern?

Motivation und Freude, bereit auch mal was Neues auszuprobieren.

Was bedeutet Dir Dein Sport?

Alles. Und bin froh und dankbar, kann ich meine Leidenschaft für den Sport auch beruflich ausüben. Für mich ist der Sport Erholung. Draussen in der Natur sein, da tanke ich unglaublich viel Energie und Kraft

Wo läufst du am liebsten?

Da gibt es nichts bestimmtes. Jeder Augenblick draussen ist schön. Vogel-Gezwitscher am Morgen, ein rauschender Bach, Blick in die Berge. Ob Sonnenschein, Regen oder Schnee….jeder Augenblick laufend ist einfach nur schön und mit der richtigen Gesellschaft gleich doppelt.

Welches ist Dein eindrücklichstes Sporterlebnis (positiv oder negativ)?

Das war ganz bestimmt der erste Zieleinlauf nach meiner Rücken-Operation, welche im Jahr 2015 war. Die Heilung verlief alles andere als gut. Ich konnte drei Monate nach der OP nicht mehr laufen, nur liegen. Konnte ein Jahr nicht arbeiten und an Sport war schon gar nicht zu denken. Die Emotionen wieder laufen zu können, mich wieder zu bewegen waren unbeschreiblich. Schon während dem Lauf und vorallem nach der Ziellinie liefen mir die Tränen über die Wangen vor lauter Emotionen die hochkamen. Ich werde nie mehr an die Leistungen von vor der Operation kommen. Aber bin immer noch einfach nur dankbar, was ich wieder alles machen kann.

Welches sind Deine eigenen sportlichen Ziele?

Ich habe gehört, dass im 2022 der letzte Gigathlon stattfindet. Dieser noch als Single auf der Short-Distanz zu finishen wäre ein grosser Traum.

Was machst Du in zehn Jahren?
Ich hoffe immer noch bei guter Gesundheit zu sein, um meine Leidenschaft, den Sport, ausführen zu können und diese Freude mit lieben Menschen zu teilen.

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